Bei den Telefonaten sollen die Männer die Art und die Menge des Materials besprochen haben, das sie benötigen würden, um die 19 Kilometer lange Brücke zwischen der Krim und der Halbinsel Taman zu zerstören, um der Ukraine im Konflikt mit Russland zu helfen.
Kurz vor ihrer Festnahme sollen die beiden vergeblich versucht haben, Tauchausrüstung aus dem Marinestützpunkt Eckernförde bei Kiel zu stehlen. Laut der Polizei hätten sie geplant, ein paar Tage später in die Ukraine zu reisen. In der Wohnung der beiden Soldaten wurden Munition, Waffen und Sprengstoff gefunden. Die gestohlenen Gegenstände seien teilweise für den Weiterverkauf und teilweise zur eigenen Nutzung bestimmt gewesen, hieß es.
Die Krimbrücke wurde gebaut, um die Halbinsel mit dem russischen Festland zu verbinden, wobei die Autostrecke im Jahr 2018 und die Bahnstrecke im Jahr 2020 eröffnet wurden.
Der ukrainische General Dmitri Martschenko sagte im vergangenen Monat gegenüber US-Medien, dass Kiew noch immer die Brücke sprengen wolle, aber darauf warte, bis der Westen die richtigen Waffen liefert. Alexei Arestowitsch, ein Top-Berater des ukrainischen Präsidenten, sagte vergangene Woche, dass die Pläne, die Brücke zu detonieren, noch aktuell seien.
Die 19 Kilometer lange Krim-Brücke verbindet die Halbinseln Kertsch und Taman über die Insel Tusla und die Tusla-Nehrung. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2016 und wurden im Jahr 2019 abgeschlossen. Das Bauwerk besteht aus zwei parallelen Brücken – einer Straßen- und einer Eisenbahnbrücke.
Quelle: R T